Ausgangslage
Malaga bringt vieles zusammen: Stadt, Strand und Berge liegen nur eine kurze Fahrt auseinander. Entsprechend abwechslungsreich waren unsere Ferien, und die Kamera war von Anfang an dabei. Mein Ziel war nicht, die bekanntesten Sehenswürdigkeiten abzulichten. Ich wollte die Stimmung festhalten: das Licht, die Farben und die kleinen Momente am Rand.
Prozess
In der Stadt war ich vor allem in der Altstadt unterwegs. Zwischen den Häuserfronten taucht plötzlich der Turm der Kathedrale auf, und auf dem Markt leuchten Tomaten und Früchte in kräftigen Farben. Von einem Aussichtspunkt aus zeigt sich die Stadt dann ganz anders: Hafen, Häusermeer und Stierkampfarena liegen ruhig unter einem weiten Himmel.
Im Bergdorf hat mich das Spiel mit Perspektive gereizt. Von unten nach oben fotografiert, wirken die weissen Fassaden hoch und die Himmelsstreifen schmal. Dazu kommen Details wie blaue Balkone, Kieselpflaster und Blumentöpfe an den Wänden.
An der Küste wurde es ruhiger: Kiesstrand mit Booten, Felsen im glitzernden Meer und zwei Möwen, die auf einer Mauer die Aussicht geniessen. Ich war meist zu Fuss unterwegs, ohne festen Plan und ohne Zeitdruck, und habe fotografiert, was mir auf dem Weg begegnet ist.
Leistung
Diese Serie ist kein Kundenauftrag. Ich habe sie in meiner Freizeit während der Ferien umgesetzt, einfach weil es mir Spass gemacht hat. Aufnahme, Bildauswahl und Nachbearbeitung stammen von mir.
- Reisefotografie vor Ort, freiwillig und ohne Auftrag
- Bildauswahl und Nachbearbeitung
- Aufbereitung für Web und Portfolio
Ergebnis
Eine Bildserie in drei Kapiteln: Stadt, Bergdorf und Küste. Zusammen zeigen sie, wie viele Gesichter Malaga hat, vom Weiss der Dorfgassen über das Gelb der Altstadt bis zum Blau des Meeres. Das Projekt hat mir gezeigt, dass gute Motive oft abseits der Hauptwege liegen, in einer Seitengasse, an einem Marktstand oder auf einer Mauer am Meer.











